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Was ist Moor
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Moore sind äußerst empfindliche, störanfällige Naturschönheiten, die es unbedingt zu erhalten gilt. Deshalb sollten Sie sich an dem Anblick der moortypischen Tier- und Pflanzenwelt erfreuen, ohne ein Souvenir mitzunehmen oder Abfälle zurückzulassen. Wollen sich doch noch viele Mitmenschen an der Natur ebenso erfreuen. Moor ist ein geographischer Begriff wie Gebirge, Seen oder Wüste. Als ein Moor gilt eine mindestens 30 Zentimeter starke Schicht oder Schichtfolge von Torf. Diese ist im Laufe von Jahrtausenden durch Vertorfung von Pflanzen entstanden. Die Torfmoose sind hierbei hauptsächlich für die Bildung von Moor verantwortlich, sie können das 30-fache ihres Eigengewichtes an Wasser speichern. Moore entstehen dort, wo über das ganze Jahr hinweg ein Wasserüberschuss herrscht. Die Entwicklung der Moore in Nordwestdeutschland begann nach der letzten Eiszeit, vor etwa 10.000 Jahren, hierbei unterscheidet man zwischen den beiden Hauptmoortypen:
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Hochmoor & Niedermoor
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Hochmoore sind reine Regenwassermoore. Sie haben ihren eigenen, stark sauren, mineral- und sauerstoffarmen Wasserhaushalt, in dem nur wenige Pflanzen gedeihen. Im Gegensatz zu den meist ebenen Niedermooren wölben sich Hochmoore uhrenglasförmig meterhoch über der Mineralbodenoberfläche auf , daher auch Hochmoor.
Moore gibt es auf der ganzen Erde, so zum Beispiel in Finnland, Alaska und Chile.
Niedermoore entstehen hauptsächlich in den Niederungen von Flusssenken und durch die Verlandung von Seen oder in ehemaligen Flussläufen. Wichtigstes Merkmal des Niedermoores ist der Grundwassereinfluss. Durch die Wasserbewegung können Mineralstoffe für die Pflanzenernährung zugeführt werden. Das Grundwasser enthält mehr Sauerstoff als Regenwasser und sorgt für eine schnellere Zersetzung der abgestorbenen Pflanzen, somit ist die Torfbildung geringer als im Hochmoor.
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Aus diesem Brei wurden dann die Soden geformt, indem sie in eine Holzform gegossen wurden. Durch das Verstreichen floß das Wasser heraus, der Torf blieb übrig. In der Holzform konnte dann der Torf abtrocknen. Diese Form hatte zum Beispiel eine Größe von 84 brikettgroßen Torfsoden, die in 6er Reihen nebeneinander „gebacken“ wurden. Nach einer gewissen Abtrocknungszeit wurde die Form abgehoben und wieder gefüllt, so konnten täglich mehrere tausend Torfsoden gefertigt werden. Nun lag es an Sonne und Wind, wie schnell das Trocknen vor sich ging. Im Anschluss konnten dann die Soden geringelt werden, das heißt, man stapelte alles zu kleinen ringförmigen Haufen (gestukt). Waren die Soden nun genügend duchgetrocknet, wurden sie zu einem großen Haufen gestapelt und nach ein paar weiteren Tagen abgefahren. So kamen dann die Torfsoden als Brennmaterial beim Kunden an - und der hatte es schön warm..
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